Burg Hinte

Die Burg, die spätgotische Kirche(14. Jh.) sowie der romanische Glockenturm bilden eine architektonische Einheit, den Kern des kleinen Warfdorfes. Die Burg ist ein klassisch gotisches Bauwerk, dass im Laufe der Jahrhunderte wenig verändert wurde. Sie ist als Vierflügelanlage mit großem Innenhof angelegt und von einem breiten Wassergraben umgeben. In der Renaissance - 1704 - wurde das Burgtor hinzugefügt.
Probstwürde und Häuptlingsgeschäft lagen hier in einer Hand. Hinte gehörte damals zum Sprengel des Bistums Münster. In Hinte gab es 2 Burgen, die unbedeutende Westerburg und die Osterburg. Die Westerburg wurde 1443 von den Hamburgern zerstört und nicht wieder aufgebaut. Die Osterburg wurde Ende des 13 Jh. von den Probsthäuptlingen erbaut. Außer einer gewaltsamen Eroberung durch gräflichen Truppen 1602 - Emder hatten die Burg besetzt - blieb die Osterburg von Zerstörungen befreit. Seit 1567 befindet sich die Burg in Besitz der Familie Freese.